Dieses mal ging es als Gastfahrer für das Team Best-Bike-Parts / BurTec von Pascal Burek und Lukas Kubis an den Start in Blaubeuren. Unglaublich was dieses Team für eine Wirkung und Präsenz auf die anderen Teilnehmer zeigt, schon auf dem Parkplatz fing es an als zwei andere Teilnehmer an Pascals Team Bus vorbeiliefen, die BurTec Trikots sahen und dann nur meinten: „Oh je auf die müssen wir aufpassen, aber da haben wir eh keine Chance“. An was mag es liegen. Sicherlich daran, dass dieses Team schon so ziemlich alles gefahren ist was Rang und Namen hat, seien es deutsche Meisterschaften, Europameisterschaften oder UCI World Cups. Eine ganz große Ikone dieses Sports ist mit Sicherheit Lukas Kubis der in seiner aktiven Zeit regelmäßig bei den großen Rennen aufs Podium fuhr und das mit einer augenscheinlichen Leichtigkeit die selbst Heidi Klum als fettes Couchmonster wirken lässt.

Ich fuhr mit Pascal im 2er Team und Andre Ohndorf und Steffen Schaal starteten ebenfalls im 2er Team, allerdings bei den Herren in der Masters Klasse, was allerdings keine Rolle gespielt hätte, denn soviel kann man schon einmal vorweg greifen, am Ende waren sie nicht nur Sieger in ihrer Altersklasse, sondern auch Overall. Unsere Mädels waren dann 6 Stunden lang für unseren Support zuständig und die Eltern von Pascal haben richtige gute Fotos während und von dem gesamten Rennen gemacht, vielen Dank dafür an alle die uns unterstützt haben.

Los ging es mit dem Start von Pascal, der gleich eine super schnelle Runde fuhr und so konnte ich nicht lange entspannen und war schneller an der Reihe als es mir lieb war. Die Strecke selber war dann sehr zweigeteilt. Nach dem Start ging es direkt eine steile Wurzelabfahrt gefolgt von einem kleinen Steinteppich bergab um dann in einer Schotterrechtskurve in einer fiesen, steilen Rampe zu enden. Danach begann dann der Spaß mit einer super coolen Abfahrt gegen Ende und einer nochmals fiesen Rampe. Es war keine Zeit sich auszuruhen, ständiges Auf und Ab und Puls konstant über 170, wie es sich eben gehört. Bis zur Hälfte des Rennens hielten wir uns stark auf Platz 3 und obwohl die Rundenzeiten von uns nicht merklich langsamer wurden, haben dann wohl die anderen Teams noch einen Zahn zugelegt. Pascal musste dann zwei mal 2 Runden am Stück fahren, da es mir dann doch zu intensiv wurde und am Ende landeten wir auf Rang5.

Im Nachhinhein hat die Strecke echt Spaß gemacht und vor allem die High Speed Abfahrt gegen Ende war das Highlight der Strecke. Wahrscheinlich werden wir nächstes Jahr wieder am Start sein und dann lassen wir uns das Plätzchen auf dem Podest nicht mehr nehmen ;).